Das gesamte Projekt wurde begleitet von Studierenden der Universität der Künste Berlin, d.h. von uns dreien (und weiteren Studierenden). Ausgehend von einem von Prof. Dr.
Nanna Lüth durchgeführten Seminar sind wir regelmäßig in die Fritz-Karsen-Schule und an andere Orte gegangen und haben die Schüler*innen während der Projektphasen beobachtet.
Was aber heißt das: beobachten? Das haben wir im Seminar und unserer Projektgruppe immer wieder besprochen, diskutiert, und ein Stück weit herausgefunden: Für uns bedeutet es,
sich in eine Situation einzufinden und mit dem Geschehen zu gehen und zu sehen, was in der Bewegung passiert – statt von einem unbeweglichen Punkt aus zu observieren.
Uns war darum klar, dass wir nicht kommen, um die Schüler*innen zu prüfen oder zu beurteilen. Viel mehr wollten wir herausfinden, wie sich Gruppenprozesse, Themen und Ideen
entwickeln. Was wir gesehen, gehört und dazu gedacht haben, findest du in den Feldnotizen, die wir zu unseren Besuchen angefertigt haben. Diese sind nie vollständig und immer
subjektiv – sie zeigen eine Perspektive. Über einen Klick auf die Begriffe am rechten und linken Rand auf der nächsten Seite kannst du sie aufrufen. In der Mitte der
nächsten Seite findest du einen Text von Nanna Lüth, der das Projekt reflektiert und dabei Materialien der Begleitforschung und Projektergebnisse verlinkt.
Viel Spaß beim Lesen, Anhören und Ansehen!
Maggie Schneider, Julia Stromski, Armin Wischkony