Der Stop-Motion-Film „Dieter recycelt“ wurde von vier Schüler*innen eigenständig produziert. Dabei übernahmen sie nicht nur das Storytelling,
sondern fertigten auch die Figuren und Hintergründe selbst an. Die Produktion erfolgte mithilfe eines Tablets, eines Stativs und einer Lichtbox.
Auch die Tonaufnahmen wurden im Rahmen des Projekts selbst hergestellt.
Der Film erzählt die Geschichte von Wolfgang und Dieter. Wolfgang möchte ein Konzert von Dieter Thomas Kuhn
in der Waldbühne in Berlin besuchen möchte. Obwohl er sich sehr auf das Konzert freut, hat er große Bedenken, da bei solchen Veranstaltungen immer viel Müll,
insbesondere Plastikbecher, zurückbleibt. Dennoch entscheidet sich Wolfgang, das Konzert zu besuchen. Nach der Veranstaltung ist Dieter entsetzt darüber,
wie die Besucher*innen ihre Getränkebecher achtlos auf den Boden werfen.
Dieter beginnt zu überlegen, wie dieses Problem gelöst werden könnte und ruft Wolfgang an. Kurzerhand fasst er den Entschluss, selbst aktiv zu werden
und sammelt die Plastikbecher alle ein. Mit ihrem Film „Dieter recycelt“ kritisieren die Schüler*innen spielerisch, aber
dennoch eindringlich, die Umweltverschmutzung durch Plastik und den oft nachlässigen Umgang der Menschen mit diesem Problem. Die Filmemacher*innen zeigen dabei,
wie einfach es sein kann, durch eigenes Handeln der Umweltverschmutzung aktiv entgegenzuwirken.